Produkte von Bamberger Süßholzgesellschaft
Bamberger Bio Süßholz Ingwer Tee
7,90 €*
Süßholz-Ingwer-Tee
Mit herrlich rundem Aroma, ein wärmender Wohlfühl-Tee, der dieAbwehrkräfte stärkt.
Bamberger Bio Süßholz Minz Tee
7,90 €*
Süßholz-Minz-Tee
Eine sehr
harmonische fertige Mischung, die im Winter gegen Erkältungen hilft und
im Sommer als Eistee herrlich erfrischend schmeckt.
Bamberger Bio Süßholz Pulver
8,90 €*
Ganz fein gemahlenes Süßholz, das sich hervorragend als Gewürz und
gesunder Zuckerersatz in der Küche eignet. Eine exklusive Rarität.
Bamberger Bio Süßholz Stangen
8,90 €*
Bamberger Süßholz Stangen-Souvenir
Hier finden sich die besonders schönen Teilstücke der Süßholzwurzel in einer schönen Schachtel. Zum Kauen, Naschen, zur Zahnpflege, bei Reiseübelkeit und als Zugabe zu Speißen und Teegetränken.Interessiert Sie die Geschichte des Bamberger Süßholzes?
Süßholz – a family business:
„Keine Landschaft Deutschlands erzeugt mehr und größere Süßwurzeln,
welche im Bamberger Land in solcher Menge ausgegraben werden, dass man
hochgetürmte Wagen damit beladen sieht.“
Dies ist die älteste bekannte Erwähnung des Bamberger Süßholzanbaus
durch den Chronisten Johannes Boemius. Zu dieser Zeit – im Jahre 1520 –
hatte das Süßholz in Bamberg bereits eine große wirtschaftliche
Bedeutung und wurde bis nach Prag, Holland und Venedig exportiert. Wo
die Pflanze herkam, die eigentlich vor allem in wärmeren Gefilden
angebaut wird, ist nicht eindeutig bezeugt, jedoch wächst Süßholz der
Sage nach dort, wo die Heilige Kaiserin Kunigunde vor ca. 1000 Jahren
entlangging. Klar ist aber, dass der Süßholz-Anbau in Bamberg über
Jahrhunderte ein gutes Geschäft war – bis sich die Zuckerrüben
durchsetzten und außerdem mit importierten Rohrzucker gesüßt wurde. Die
Bedeutung des Süßholzes schwand. Das letzte Foto vom gewerblichen Anbau
in Bamberg ist datiert auf das Jahr 1950. Auf diesem Bild ziehen zwei
Männer die langen Wurzeln mit der Hand aus dem Boden.
Der Süßholzanbau der Familie Burgis im Stadtteil Wunderburg lässt
sich bis ins Jahr 1878 zurückverfolgen. In Fortführung der Tradition
seiner Vorfahren kultivierte Georg Burgis Anfang des 20. Jahrhunderts
Süßholz auf seinen Feldern in der Wunderburg.